Akne und PMS durch basische Ernährung lindern
Akne, Pickel und Unreinheiten in der zweiten Zyklushälfte bei Frauen sind typische Symptome eines übersäuerten Körpers. Oft wird bei Menstruationsbeschwerden und PMS von einer hormonellen Störung ausgegangen, obwohl der wahre Grund für die Hautprobleme vor der Periode ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist. Auch bei Männern kann ein übersäuerter Körper zu einer fahlen und unreinen Haut, einer schlechten Wundheilung und einer hohen Infektanfälligkeit führen.

Inhaltsverzeichnis
Lesedauer: 11 Minuten
Wie hängen Akne vor der Menstruation und der Säure-Basen-Haushalt zusammen?
Oftmals wird bei Akne als PMS-Symptom ein hormonelles Ungleichgewicht vermutet. Dies ist aber nicht immer der Fall. Es ist vielmehr so, dass die Hormonumstellung nach dem Eisprung bei jeder Frau einen Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt im Körper hat und der pH-Wert im Blut latent saurer wird. Wenn du bereits durch Stress und deine Ernährung übersäuert bist, kann dieser hormonelle Umschwung in der zweiten Zyklushälfte Akne auslösen.
Der optimale pH-Wert des Körpers ist leicht basisch
Die Skala der pH-Werte liegt zwischen 0 und 14, wobei Werte zwischen 0 bis 7 als sauer bezeichnet werden und pH-Werte zwischen 7 und 14 als alkalisch bzw. basisch (vgl. Probst (2022): Der natürliche Weg zu Heilung und Gesundheit). Der pH-Wert unseres Blutes liegt immer bei rund 7,4 und ist damit im leicht basischen Bereich. Schon eine geringe Abweichung des pH-Werts im Blut kann zur Azidose und damit zum Tod führen. Um diesen Wert konstant bei 7,4 zu halten, nutzt unser Körper sein Puffersystem und seine Entgiftungsorgane, um anfallende Säuren zu neutralisieren. (vgl. Rehberg (2024): Übersäuerung aus Sicht der Wissenschaft)
Jedes Organ hat seinen spezifischen pH-Wert, bei dem es optimal funktionieren kann. So hat der Magen optimalerweise einen pH-Wert von 1,0 bis 4,0 und ist damit sauer, während der pH-Wert des Darms bei 6,0 bis 7,0 liegt und wesentlich alkalischer ist. (vgl. Säure-Basen-Ratgeber: Übersäuerung (Azidose) und Organe) Wenn das Körpermilieu insgesamt einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt aufweist, kann jedes Organ sich selbst regulieren und seine Aufgaben reibungslos erfüllen (vgl. Probst (2022): Der natürliche Weg zu Heilung und Gesundheit). Entscheidend für deine Hautgesundheit sind vor allem die Organe Magen, Leber, Nieren und Darm, da diese für eine gute Verdauung und eine effektive Entgiftung zuständig sind.
Werden über die Nahrung hauptsächlich Säuren aufgenommen und stehen nicht genügend Basen zur Verfügung, zieht der Körper zunächst die Basen aus allen anderen Organen und Körperteilen, um den pH-Wert des Blutes stabil zu halten. Wenn die Organe aus dem Gleichgewicht geraten, leidet leider auch die Hautgesundheit. Eines der ersten Anzeichen von Übersäuerung sind eine blasse, schlecht durchblutete Haut, Unreinheiten, Akne und Pickel (vgl. Basenbox: Übersäuerung – 6 Anzeichen wie Du sie erkennst).
Wie kannst du herausfinden, ob du übersäuert bist?
Wie zuvor beschrieben, hält der Körper den pH-Wert des Blutes konstant bei 7,4. Somit können Blutanalysen keinen Aufschluss darüber geben, ob der Körper übersäuert ist. Da die Nieren über den Urin anfallende Säuren ausscheiden, werden oftmals Urinstreifen zur Messung des pH-Werts im Urin genutzt.
Morgens ist der Urin meist sauer, weil die Nieren die Säure ausscheiden, die sich über die Nacht aufgestaut hat. Über den Tag hinweg sollten die Streifen dann aber basischere Werte anzeigen, vor allem, wenn du basische Lebensmittel zu dir nimmst. Sollten die Werte den ganzen Tag über im sauren Bereich liegen, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass die Entgiftung bei dir nicht richtig funktioniert und dein Körper übersäuert ist.
Eine andere Methode ist es, den pH-Wert im Darm zu messen. Den pH-Wert deines Stuhls kannst du über eine Stuhlanalyse herausfinden. Da sich in einem zu alkalischen Milieu Pilze und schlechte Bakterien ansiedeln können, ist der richtige pH-Wert im Darm sehr entscheidend für eine gesunde Darmflora und sollte zwischen 6,2-6,8 liegen.
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Akne und PMS als Symptom der Übersäuerung
Die beste Methode, um festzustellen, ob du übersäuert bist, ist meiner Meinung nach, von den Symptomen auszugehen. Wenn dein Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist, hast du eine strahlende und gesunde Haut, wenige bzw. nur kurze Infekte, kein Übergewicht, keine chronischen Krankheiten, feste Nägel und glänzendes Haar. Deine Menstruation ist außerdem kurz und schmerzlos und du verlierst nur wenig Blut.
Warum ist das so? Zum einen scheidet der weibliche Körper bei der Menstruation Säuren aus, um den Körper zu reinigen und für den neuen Zyklus und die Befruchtung vorzubereiten. Die Menstruation wird vom weiblichen Körper als Entgiftungskanal genutzt, was ein riesiger Vorteil ist und auch zur höheren Lebenserwartung bei Frauen beiträgt. Je sauberer dein Körper vor der Menstruation ist, desto schwächer ist deine Periode. (vgl. Lang (2024): Frauengesundheit – Das hat die Menstruation mit dem Säure-Basen-Haushalt zu tun)
Zum anderen sinkt der pH-Wert des Blutes bei Frauen durch die hormonelle Umstellung in der zweiten Zyklushälfte minimal ab. Wenn der Säure-Basen-Haushalt insgesamt ausgeglichen ist, spielt das keine Rolle und diese latente Schwankung kann abgepuffert werden, ohne dass PMS-Symptome entstehen. Wenn der Körper aber bereits unausgeglichen ist, benötigt der Körper in dieser Zeit dringend zusätzliche Basen. Der Körper will vor allem süßes, basisches Obst und signalisiert dies durch Heißhungerattacken.
Bekommt er statt basischer Mineralien aber nur weitere säurebildende Nahrungsmittel wie industriellen Zucker zugeführt, entsteht ein Teufelskreis. Hormonelle Akne, Stimmungsschwankungen, Krämpfe und noch mehr Heißhunger direkt vor der Menstruation sind die Folge. (vgl. Hoffmann: Wie Süßes bei PMS hilft)
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Basische Ernährung bei hormoneller Akne
Doch wie können wir unseren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen? Das geht unter anderem über unsere Ernährung, denn jedes Lebensmittel bringt in unterschiedlichen Anteilen Säuren und Basen in unseren Körper. In der heutigen Säure-Basen-Theorie werden Lebensmittel in zwei Gruppen unterteilt: Basenbildner und Säurebildner (vgl. Rehberg (2024): Saure und basische Lebensmittel, die Tabelle, URL).
Basische Lebensmittel
Zu den basenbildenden Lebensmitteln gehören:
- Obst (alle Sorten)
- Gemüse (alle Sorten)
- Sprossen (alle Sorten)
- Kräuter und Blattgemüse (alle Sorten)
- Pilze (alle Sorten)
- Basische Hülsenfrüchte: Lupinen und grüne Bohnen
- Basische Nüsse: Kokosnüsse und Maroni
- Außerdem: Mandeln und Erdmandeln
- Basische Süßungsmittel: Stevia und Xylit
Diese sind in der Regel leicht und schnell verdaulich und belasten den Körper nicht. Bei der Verstoffwechselung von basischen Lebensmitteln bleibt im Körper ein Überschuss an basischen Mineralstoffen zurück.

Nährstoffreiche „gute“ Säurebildner
Zu den nährstoffreichen Säurebildnern gehören vollwertige Lebensmittel wie:
- Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Einkorn, Emmer u. a.)
- Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth, Buchweizen u. a.)
- Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen u. a.)
- Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen u. a.)
- Nüsse (Paranüsse, Pistazien u. a.)
- Tierische Lebensmittel aus der biologischen Landwirtschaft in kleinen Mengen
Bei ihrer Verstoffwechselung entstehen zwar Schlacken und Säuren im Körper, jedoch versorgen sie unseren Körper auch mit wertvollen Nährstoffen. Diese nährstoffreichen Säurebildner können Teil unseres Speiseplans sein. Sie sollten jedoch im Verhältnis zu den basenbildenden Lebensmittel den kleineren Teil ausmachen.
Man spricht in diesem Fall von einer basenüberschüssigen Dauerernährung mit einem Verhältnis von 80 % basischen Lebensmitteln und 20 % nährstoffreichen Säurebildnern (vgl. Rehberg (2024): Basische Ernährung, darum ist sie gesund).

Nährstoffarme „schlechte“ Säurebildner
Zu den Säurebildnern mit geringem Nährwert gehören:
- Tierische Produkte aus der konventionellen Massentierhaltung
- Hochverarbeitete Fertigprodukte
- Weißmehlprodukte
- Industrieller, weißer Zucker
- Alkohol und Soda-Getränke

Diese Lebensmittel liefern kaum noch Nährstoffe, lassen im Körper jedoch Säuren und Schlacken zurück. Diese Lebensmittel “verschmutzen” unseren Körper und sollten nach Möglichkeit gemieden werden (vgl. Rehberg (2024): Basische Ernährung, darum ist sie gesund).
Um unsere Gesundheit zu erhalten, müssen die abgelagerten Säuren durch Basen neutralisiert, abgebaut und ausgeschieden werden. Werden nicht ausreichend basische Lebensmittel verzehrt, zieht der Körper die nötigen basischen Mineralien aus anderen Körperteilen wie den Haaren, Knochen, Zähnen und Organen, wodurch unser Körper aus dem Gleichgewicht gerät.
Deshalb ist die Übersäuerung auch einer der größten Risikofaktoren bei der Entstehung einer Osteoporose, bei der Mineralstoffe aus den Knochen zur Neutralisierung von Säuren herhalten müssen (vgl. Säure-Basen-Ratgeber: Übersäuerung (Azidose) und Organe).
Nicht abbaubare Säuren werden auch als Schlacken im Fett- und Bindegewebe abgelagert, was zu Übergewicht und chronischen Krankheiten führen kann. Stress und Bewegungsmangel können diesen Zustand noch verschlimmern, denn auch negativer Stress ist säurebildend (vgl. Meier (2024): Entsäuerung der Zellen).
Darüber hinaus lassen ballaststoffarme Nahrungsmittel wie Weißmehl und Zucker den Blutzuckerspiegel schnell und stark ansteigen. Gerade wenn diese Zutaten noch mit viel Fett aufgenommen werden, muss die Bauchspeicheldrüse extrem hohe Insulinmengen bereitstellen, um Glukose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Hohe Insulinwerte können die Talgproduktion stark anregen, Entzündungen fördern und außerdem die Ausschüttung von männlichen Hormonen (Androgene) im Körper steigern, was hormonelle Akne und Pickel verschlimmern kann.
Vollwertige Lebensmittel wie Obst und Gemüse aus der Gruppe der basenbildenden Lebensmittel oder Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide aus der Gruppe der nährstoffreichen Säurebildner haben zwar auch einen hohen Kohlenhydratanteil, lassen den Blutzuckerspiegel durch ihre Ballaststoffe aber viel langsamer ansteigen und führen nicht zu erhöhter Talgproduktion und Entzündungen. Deshalb ist eine hautfreundliche Ernährung immer vollwertig und ballaststoffreich.
Entgiftungssymptome beim Basenfasten
Beim Basenfasten sind für einen bestimmten Zeitraum von bis zu sechs Wochen nur basische Lebensmittel erlaubt. Durch die leichte Verdauungsarbeit im Körper werden Kapazitäten für die Selbstheilung frei. Durch die Flut an wertvollen basischen Mineralstoffen können Säuren und Schlacken neutralisiert, abgebaut und ausgeschieden werden (vgl. Rehberg (2024): Basenfasten: Die Anleitung).
Wenn du zum ersten Mal eine Basenfastenkur machst und dich zuvor hauptsächlich von säurebildenden Lebensmitteln wie Getreide, tierischen Produkten und Fertiggerichten ernährt hast, kann es zu starken Entgiftungssymptomen kommen. Wenn der Körper stark entgiftet und viele Säuren gleichzeitig freigesetzt werden, kommen unsere Entgiftungsorgane wie Darm, Leber und Nieren nicht mehr hinterher. Die gelösten Säuren, Schlacken und Giftstoffe zirkulieren dann frei im Blut. Deshalb empfehle ich dir, behutsam vorzugehen und eventuell erstmal einzelne Obst-und-Gemüse-Tage einzulegen, bis du dann eine mehrtägige Basenfastenkur machen kannst.

Schwindel, Kopfschmerzen und Durchfälle
Es kann beim Basenfasten zwischenzeitlich zu starken Entgiftungssymptomen wie Kopfschmerzen und Schwindel kommen. Ein weiteres Symptom können Durchfälle sein. Je nachdem, wie du dich vorher ernährt hast, kann es sein, dass dein Darm noch nicht an die stark wasserhaltigen, basischen Lebensmittel wie Obst und Gemüse gewöhnt ist und dein Stuhl flüssig wird.
Wenn unsere Leber, Nieren und der Darm durch eine zu schnelle Entgiftung überlastet sind und mit der Ausscheidung nicht hinterherkommen, werden Giftstoffe auch über die Haut ausgeschieden. Die Folge sind Pickel, stark fettige Haare und sauer riechender Schweiß. Langfristig wird deine Haut aber reiner werden und es lohnt sich, diese unangenehmen Detox-Symptome durchzustehen.
Gewichtsverlust als positives Entgiftungssymptom
Ein sehr positives Entgiftungssymptom ist die starke Gewichtsabnahme und eine dauerhaft schlanke Linie. Warum ist das so? Wenn Säuren durch den Mangel an Basen nicht neutralisiert und ausgeschieden werden können, lagert der Körper diese Säuren im Fettgewebe ab. Das Fettgewebe dient in diesem Fall als „Mülldeponie“ und Puffer für alte Säuren und Schlacken. Wenn beim Basenfasten basische Nährstoffe in den Körper kommen und diese Säuren neutralisiert und ausgeschieden werden können, kann der Körper auch endlich das Fettgewebe abbauen.
Je öfter du ein Basenfasten machst, desto weniger Entgiftungserscheinungen wirst du spüren, denn dein Körper wird immer sauberer. Neues, gesundes Gewebe entsteht, das frei von Säuren und Giftstoffen ist.
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Basenbaden zum Entsäuern über die Haut
Eine andere Methode, um deinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist das Basenbad. Beim Baden öffnen sich deine Hautporen, sodass Säuren über die Haut aus dem Körper ins Badewasser übergehen können. Die Säureausscheidung beginnt nach 30 Minuten, sodass die empfohlene Dauer für ein Basenbad mindestens eine Stunde ist, zwei Stunden wären aber natürlich noch besser! Mach es dir also gemütlich mit entspannter Musik, Kerzen oder einem guten Buch.

So badest du richtig
Auch wenn man oft von „Basensalz“ spricht, hat Salz in einem basischen Badezusatz nichts zu suchen. Viele Hersteller nutzen als Grundlage gerne Meersalz oder sonstige Salzverbindungen, die hauptsächlich aus Natriumchlorid bestehen. Doch wirkt NaCl in Wasser immer sauer. Der saure pH-Wert wird dann durch den Zusatz von Carbonaten ins Basische geschoben. Doch das heißt noch lange nicht, dass der Zusatz auch einen entsäuernden Effekt hat, denn oft sind die freien Basen sofort beim Kontakt mit den Säuren auf der Haut aufgebraucht und die Osmose zwischen dem Körper und dem Badewasser, also die Entgiftung, startet gar nicht erst.
Das Gleiche gilt auch für Natron, das sehr günstig ist und deshalb oft zum Basenbaden verwendet wird. Das Neutralisationspotential von Natron reicht leider nicht aus, damit die Osmose wirklich starten kann. Es neutralisiert nur die Säuren, die direkt auf der Haut sitzen, was das angenehme Hautgefühl macht, doch mehr auch nicht. Deshalb empfehle ich dir spezielle basische Badezusätze zum Beispiel von der Marke Bioleo. Für ein Vollbad werden 200 g empfohlen, sodass die Kosten für ein Basenbad bei ungefähr 4 Euro liegen.
Der pH-Wert des Badewassers wird durch den Badezusatz stark basisch. Wenn du den pH-Wert des Wassers nach dem Baden nochmal misst, wirst du beobachten, dass der pH-Wert gesunken ist, weil Säure aus deinem Körper ausgetreten ist. (vgl. Alkaline (2010): Basisch Baden im Jungbrunnen)
Die Wassertemperatur sollte immer bei ungefähr 37 ℃ liegen und der natürlichen Körpertemperatur ähnlich sein. Bei einem langen Bad kannst du warmes Wasser und etwas Badezusatz hinzugeben, wenn das Badewasser zu kalt geworden ist.
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Positive Auswirkungen des Basenbadens
Bei regelmäßigen Basenbädern und basischer Ernährung wirst du merken, dass deine Haut ganz weich und samtig wird wie bei einem Baby. Nach einer gewissen Zeit wirst du keine Cremes mehr brauchen, um deine Haut geschmeidig zu halten.
Ist der Körper nach dem Sport stark übersäuert, sind Basenbäder auch eine wunderbare Möglichkeit, dem Muskelkater vorzubeugen.
Basenbäder können bei großer Stressbelastung oder während einer Entsäuerungskur bis zu dreimal pro Woche durchgeführt werden. Danach reicht es aus, wenn du dir einmal in der Woche Zeit für ein ausgiebiges Basenbad nimmst. Wer nicht die Disziplin hat, sich dauerhaft basenüberschüssig zu ernähren, kann durch regelmäßiges Basenbaden vieles wieder ausgleichen und über die Haut überschüssige Säuren loswerden.
Auch basische Fußbäder können sehr entspannend und entsäuernd wirken, denn unsere Füße sind unsere dritte Niere und die Ausscheidung der Säuren funktioniert auch darüber super. Fußbäder sind eine Alternative für alle, die nicht die Zeit für ein Vollbad haben oder keine Badewanne zu Hause haben. (vgl. Rehberg (2024): Mit einem Basenbad entsäuern – Gesundheit beginnt zu Hause)
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Meine Erfahrung mit der basischen Ernährung
Bei meinem ersten Basenfasten erlebte ich einen unglaublichen Energieschub, fühlte mich leicht und lebendig. Nachdem ich sechs Wochen lang nur Obst und Gemüse gegessen hatte, wog ich zehn Kilo weniger und fühlte mich energetisch, fit und schön. Hier siehst du, wie mein Körper sich verändert hat:
Nach meiner Umstellung auf die basische bzw. basenüberschüssige Ernährung wurde meine Haut außerdem ganz weich und samtig und ich brauchte keine Hautcremes mehr. Meine Nägel wurden fest und glänzend, wie auch meine Haare, die ich endlich lang wachsen lassen konnte. Vor meiner Ernährungsumstellung waren meine Haare immer auf Schulterhöhe abgebrochen und mussten abgeschnitten werden.
Weitere positive Veränderungen betrafen meine Menstruation, die leicht und schmerzfrei wurde. Sämtliche PMS-Symptome wie Akne oder Krämpfe verschwanden. Morgendlicher Mundgeruch, Zahnbelag und Zahnstein gehörten der Vergangenheit an. Auch mein Schweiß wurde geruchlos und ich brauchte kein Deo mehr. Außerdem hatte ich viel zusätzliche Energie für Sport und einen echten Bewegungsdrang. Nachts brauchte ich weniger Schlaf und kam morgens leichter aus dem Bett. Deshalb gab es für mich keinen Weg mehr zurück zu meiner alten Ernährungsform.
Während dieser Zeit begann ich auch damit, mehr in Verbindung mit meinen Gefühlen zu treten, an meiner Kommunikation zu arbeiten und radikale Lebensentscheidungen zu treffen, um mich Stück für Stück von emotionalem Stress zu befreien. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein basisches Körpermilieu nicht nur etwas mit der Ernährung zu tun hat, sondern auch mit der geistigen und psychischen Gesundheit. Emotionaler Stress ist in höchstem Maße säurebildend und kann durch eine basische Ernährung nicht ausreichend ausgeglichen werden. Erfahre mehr über die Auswirkung von Stress auf deine Hautgesundheit.
Fazit
- Zur Erhaltung deiner Gesamtgesundheit und damit auch deiner Hautgesundheit muss dein Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht sein.
- Um deine hormonelle Akne vor der Menstruation loszuwerden, solltest du dich dauerhaft basenüberschüssig ernähren, regelmäßig ein Basenbad nehmen und emotionalen Stress vermeiden.
- Zur Entsäuerung eignet sich ein Basenfasten von bis zu sechs Wochen, bei dem ausschließlich basische Lebensmittel verzehrt werden.
- Zu den Basenbildnern gehören Obst, Gemüse, Blattgemüse, Sprossen und Keimlinge. Diese sollten mindestens 80 % deiner Dauerernährung ausmachen.
- Zu den nährstoffreichen Säurebildnern gehören Samen, Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide. Diese können bis zu 20 % deiner Dauerernährung ausmachen.
- Zu den Säurebildnern mit geringem Nährwert gehören Fertiggerichte, leere Kalorien in Form von Auszugsmehlen und industriellem Zucker.
Welche Erfahrungen hast du mit der basischen Ernährung gemacht? Schreib gerne in die Kommentare unten!
Herzliche Grüße von Nicole
Quellen
Alkaline, Sonja (2010): Basisch Baden im Jungbrunnen: Schönheit und Gesundheit erhalten und wiedererlangen durch Badeosmose und Säure-Basen-Praxis – Deutsch, DGBL; 3. Auflage
Basenbox (o.D.): Übersäuerung – 6 Anzeichen wie Du sie erkennst, URL: https://www.basenbox.life/blog/6-anzeichen-fuer-uebersaeuerung (Abrufdatum 18.9.2024)
Hoffmann, Andrea (o. D.): Wie Süßes bei PMS hilft, URL: https://andrea-hofmann.de/suesses-pms-2/ (Abrufdatum 18.9.2024)
Lang, Julia (2024): Frauengesundheit – Das hat die Menstruation mit dem Säure-Basen-Haushalt zu tun, URL: https://innonature.eu/blogs/innonature-health-news/frauen-saeure-basenfasten (Abrufdatum 18.9.2024)
Meier, Susanne (2024): Entsäuerung der Zellen, URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/ratgeber/entsaeuerung/entsaeuerung-intrazellulaer (Abrufdatum 18.9.2024)
Probst, Dr. med. habil. Dr. Karl J. (2022): Der natürliche Weg zu Heilung und Gesundheit, Ein Wegbegleiter – Schätze aus der Praxis eines jahrzehntelangen Naturheilarztes, 6. Auflage, Trier: Telomit GmbH
Rehberg, Carina (2024): Basenfasten: Die Anleitung, URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/abnehmen/fasten-uebersicht/basenfasten (Abrufdatum 18.9.2024)
Rehberg, Carina (2024): Basische Ernährung, darum ist sie gesund, URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/ernaehrungsformen/basenueberschuessige-ernaehrung/basische-ernaehrung (Abrufdatum 18.9.2024)
Rehberg, Carina (2024): Mit einem Basenbad entsäuern – Gesundheit beginnt zu Hause, URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/ratgeber/entsaeuerung/basenbad (Abrufdatum 18.9.2024)
Rehberg, Carina (2024): Saure und basische Lebensmittel, die Tabelle, URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/ernaehrungsformen/basenueberschuessige-ernaehrung/saure-und-basische-lebensmittel (Abrufdatum 18.9.2024)
Rehberg, Carina (2024): Übersäuerung aus Sicht der Wissenschaft, URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/koerper/koerperfunktionen/uebersaeuerung-wissenschaftlich (Abrufdatum 18.9.2024)
Säure-Basen-Ratgeber (o.D.): Übersäuerung (Azidose) und Organe, URL: https://www.saeure-basen-ratgeber.de/grundlagen/azidose-uebersauerung-organe/ (Abrufdatum 18.9.2024)
