Meine Akne-Geschichte – mein persönlicher Weg
Meine Geschichte ist von vielen Umwegen, intensiven Erfahrungen und einer langen Suche nach Antworten geprägt. Von der Pubertät bis weit in meine Zwanziger war Akne ein täglicher Begleiter – mit all den körperlichen und emotionalen Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Über Jahre hinweg habe ich ausprobiert, gehofft, verworfen und weitergesucht. Erst durch intensives Forschen und ehrliches Hinsehen erkannte ich schließlich den eigentlichen Auslöser meiner Hautprobleme – und fand dadurch meinen Weg zu einer ganzheitlichen Gesundheit.
Alle sagten, es geht vorbei — doch meine Akne blieb
Als ich in die Pubertät kam, bekam ich immer mehr Pickel und meine Akne entwickelte sich zu einem dauerhaften Problem. Ich beschäftigte mich stundenlang mit meiner Haut, drückte Pickel aus und probierte verschiedene Hautcremes aus, die meine Haut nur austrockneten. Um die roten Flecken in meinem Gesicht zu verdecken, benutzte ich Concealer-Sticks. Ich schämte mich für meine Haut und war sehr unsicher. In dieser Zeit machte ich kaum Fotos und fand mich nicht schön.
In meinem Umfeld wurde mir oft gesagt, meine Akne würde nach der Pubertät von allein verschwinden und ich solle einfach abwarten. Doch das geschah nicht, und auch danach hatte ich weiterhin Hautprobleme. Ich wollte nicht mehr ständig mit meiner Haut kämpfen und suchte nach einer einfachen Lösung, die schnell Ergebnisse bringen würde.
Die Pille als vermeintliche Lösung
In meiner Schulklasse nahmen viele Mädchen bereits die Pille und hatten – anders als ich – keine Hautprobleme. Deshalb vereinbarte ich ebenfalls einen Termin bei der Frauenärztin, um mir die Pille verschreiben zu lassen. Das ging schnell und unkompliziert. Es wurden nicht viele Fragen gestellt, und ich bekam einfach ein Rezept.
Anfangs bemerkte ich, dass sich meine Haut beruhigte und schließlich rein wurde. Ich nahm die Pille mehrere Jahre, fühlte mich jedoch zunehmend weniger mit meinem Körper verbunden. Für mich fühlte es sich auch nicht richtig an, täglich Medikamente zu nehmen, und mit der Zeit wurde mir bewusst, dass grundlegende Fragen nach möglichen Ursachen meiner Akne unbeantwortet blieben.
Was mich bei der Langzeitanwendung der Pille beunruhigte, waren vor allem zwei Punkte, die ich nicht ignorieren konnte: Zum einen die unerwünschten hormonellen Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen und Gewichtszunahme. Zum anderen die Sorge, dass die Akne zurückkehren würde, sobald ich die Pille absetzen würde.
Irgendwann entschied ich mich, die Pille abzusetzen, um zu sehen, was passieren würde. Wie erwartet kam die Akne zurück und war stärker als zuvor. Das Problem bestand offensichtlich weiter und blieb ungelöst. Auch weit über die Pubertät hinaus belastete mich meine Haut weiterhin, was mich zusätzlich beunruhigte. Für mich war das der Moment, in dem ich begann, intensiver nach anderen Wegen zu suchen.
Der Wendepunkt: Als Ernährung plötzlich eine Rolle spielte
In einer Phase, in der meine Haut besonders unruhig war, sprach ich mit einer Hautärztin, die mir empfahl, testweise auf Weißmehl, Zucker und Milchprodukte zu verzichten. Zum ersten Mal wurde mir bewusst, dass meine Ernährung möglicherweise eine Rolle spielen könnte.
Das war interessant und zugleich beängstigend. Weißmehl, Zucker und Milchprodukte steckten in vielen Lebensmitteln, die ich damals liebte. Vor allem auf Käse wollte ich nicht verzichten. Mir war klar, dass es schwierig werden würde, aber da ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr weiterwusste, beschloss ich, es zu versuchen.
Ich nahm mir vor, in der nächsten Zeit diszipliniert zu sein und diese Lebensmittel für mehrere Wochen wegzulassen, um zu beobachten, wie sich der Verzicht auf meine Haut auswirken würde. Auf der Suche nach Rezepten ohne Weißmehl, Zucker und Milchprodukte stieß ich auf die Paleo-Diät, auch Steinzeit-Diät genannt. Diese Ernährungsform setzt auf natürliche und unverarbeitete Lebensmittel mit viel frischem Obst und Gemüse sowie täglichem Fleisch- und Fischkonsum.
Paleo schließt hochverarbeitete Lebensmittel wie Zucker, Weißmehl und Milchprodukte konsequent aus. Deshalb schien die Paleo-Diät gut zu mir zu passen. Ich hielt die Steinzeit-Diät über mehrere Monate konsequent durch und bemerkte deutliche Veränderungen: Meine Akne verbesserte sich stark und war fast verschwunden. Außerdem nahm ich fünf Kilo ab, was sich für mich angenehm anfühlte. Ich hatte das Gefühl, am Ziel zu sein, und war glücklich. Insgesamt ernährte ich mich fast zwei Jahre auf diese Weise.
Der tägliche Fleischkonsum fühlte sich für mich nicht richtig an
Trotz der positiven Veränderungen meiner Haut hatte ich zunehmend das Gefühl, dass mir der tägliche Fleischkonsum langfristig nicht guttat. Ich bemerkte, dass ich wenig Energie hatte, kaum noch Lust auf Sport verspürte und begann mich zu fragen, ob diese Ernährungsweise wirklich zu mir passte.
Natürlich kann es dafür viele Gründe geben. Aber damals hatte ich das Gefühl, dass meine Antriebslosigkeit eher mit der Ernährung zusammenhing als mit meinem Geisteszustand oder einem anderen Grund. Deshalb hatte ich trotz der Verbesserungen meiner Haut Zweifel, ob die Paleo-Diät langfristig das Richtige für mich war. Gleichzeitig war mir klar geworden, dass meine Ernährung einen großen Einfluss auf meine Haut und mein allgemeines Wohlbefinden hatte.
Diese Gedanken führten dazu, dass ich mich weiter mit Ernährung beschäftigte und offener dafür wurde, neue Wege auszuprobieren. Ich begann, nach wissenschaftlichen Belegen für die Steinzeit-Ernährung und die Paleo-Ernährung zu suchen, fand jedoch keine, was mich verunsicherte.
Ein Gespräch, das mich tief verunsicherte
Eines Tages hatte ich einen Übernachtungsgast über Airbnb, der für einen Kongress nach Berlin gekommen war und in der Krebsforschung arbeitete. Das Thema interessierte mich sofort, weil Krebs in meiner Familie eine große Rolle gespielt hat und mich schon lange beschäftigte.
Mein Opa hatte Prostatakrebs und starb später an Leukämie. Meine Oma erkrankte zweimal an Brustkrebs und überlebte ihren Lymphdrüsenkrebs nur knapp. Diese Erfahrungen haben mich geprägt und schon früh eine große Angst in mir ausgelöst, selbst irgendwann schwer zu erkranken.
Deshalb fragte ich ihn ganz direkt, was man seiner Meinung nach tun könne, um das eigene Risiko möglichst gering zu halten.
Er erklärte mir, dass Ernährung allgemein als möglicher Einflussfaktor auf die Gesundheit betrachtet wird und viele Fachleute empfehlen, den Konsum von rotem Fleisch eher zu reduzieren.
Dieses Gespräch traf mich unerwartet stark. Zu dieser Zeit aß ich im Rahmen meiner Paleo-Ernährung fast täglich Fleisch und begann mich zu fragen, ob ich meinem Körper damit langfristig schade.
Plötzlich stand ich innerlich vor einem Konflikt: Einerseits hatte sich mein Hautbild verbessert, andererseits machte mir der Gedanke Angst, möglicherweise etwas zu tun, das meine Gesundheit langfristig negativ beeinflussen könnte.
Diese Angst war für mich sehr real, weil ich die Krankheitsgeschichten in meiner Familie immer im Hinterkopf hatte. Ich wollte alles tun, um möglichst gesund zu bleiben, und begann deshalb, meine Ernährung noch stärker zu hinterfragen.
Ich startete einen Versuch mit Obst und Gemüse
Nach dem Gespräch mit dem Krebsforscher ließ mich der Gedanke nicht mehr los, meine Ernährung noch einmal grundlegend zu überdenken. Ich wollte wissen, wie sich mein Körper anfühlen würde, wenn ich für eine Zeit komplett auf tierische Produkte verzichten würde. Ohne große Erwartungen beschloss ich, für eine Woche ausschließlich Obst und Gemüse zu essen und einfach zu beobachten, was passieren würde.
Ich hatte keine konkrete Hypothese und wollte mir selbst nichts beweisen. Mir ging es vielmehr darum, meinen Körper bewusster wahrzunehmen und herauszufinden, wie er auf diese Veränderung reagieren würde.
Schon nach wenigen Tagen bemerkte ich eine neue Leichtigkeit und hatte das Gefühl, mehr Energie zu haben. Mein Körper fühlte sich anders an als zuvor — irgendwie klarer und leichter. Diese Erfahrung überraschte mich und machte mich gleichzeitig neugierig.
Gleichzeitig passierte jedoch etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Mein Hautbild verschlechterte sich deutlich und ich bekam wieder mehr Pickel, sodass mich sogar meine Arbeitskollegen darauf ansprachen. Diese Entwicklung verunsicherte mich sehr, weil ich gehofft hatte, dass sich meine Haut ebenfalls verbessern würde.
Ich stand innerlich vor einem Konflikt. Einerseits fühlte ich mich körperlich energiegeladener als zuvor, andererseits machte mir mein Hautbild Sorgen. Ich fragte mich, ob ich diesen Weg trotzdem weitergehen sollte oder ob ich wieder zu meiner vorherigen Ernährung zurückkehren sollte.
Die positiven Veränderungen meines Körpergefühls gaben mir Mut, weiterzumachen. Gleichzeitig war ich unsicher und wusste nicht, ob ich auf dem richtigen Weg war.
In dieser Zeit begann ich intensiver darüber nachzudenken, wie komplex der Körper ist und dass Veränderungen nicht immer sofort in die Richtung verlaufen, die man erwartet. Diese Phase war geprägt von Neugier, Hoffnung und zugleich von Zweifeln.
Rückblickend war dieser Versuch ein wichtiger Schritt für mich, weil er mir gezeigt hat, wie stark sich Ernährung auf mein Körpergefühl auswirken kann — auch wenn nicht alle Veränderungen so waren, wie ich sie mir gewünscht hatte.
Entgiftung für ein verbessertes Hautbild
Zu dieser Zeit war ich fest davon überzeugt, dass meine unreine Haut mit einem „verschmutzten“ Körper zusammenhing und dass ich meinen Körper reinigen müsse, um mein Hautbild zu verbessern. Ich setzte mich intensiv mit dem Thema Entgiftung auseinander und hatte das Gefühl, dass dies für mich der Schlüssel sein könnte.
Ich las viele naturheilkundliche Bücher und Blogs und stieß immer wieder auf die Idee, dass Hautreaktionen als Zeichen dafür gesehen werden können, dass der Körper beginnt, sich zu reinigen.
Gleichzeitig wusste ich nicht wirklich, was Entgiftung in diesem Zusammenhang konkret bedeutete oder wie lange mögliche Symptome anhalten würden. Wie lange sollte ich die Diät fortsetzen, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen? Reichten einige Wochen oder sollte ich die „Entgiftung“ über mehrere Jahre fortführen, um auch tiefere Ebenen des Körpers zu erreichen, wie es viele Blogger und YouTuber empfahlen?
Neue Lebensenergie durch eine veränderte Ernährung
Was mit meinem Körper passierte, schockierte und faszinierte mich zugleich. Vor allem war ich begeistert von der neuen Energie, die ich spürte. Ich wollte dem Experiment eine echte Chance geben. Mein Ziel war es herauszufinden, ob ich mit dieser Ernährungsweise langfristig nachhaltige Veränderungen für meine Haut und meine allgemeine Gesundheit erreichen würde. Deshalb wollte ich mein Fasten mit Obst und Gemüse weiter fortsetzen.
In den folgenden Wochen verschwanden meine Kopfschmerzen und meine Haut wurde wieder besser. Gleichzeitig blieben die neue Leichtigkeit und meine Lebensenergie bestehen. Außerdem verlor ich weiterhin Gewicht, obwohl ich große Mengen an Obst und Gemüse aß. Das war besonders ermutigend, denn über die Jahre hatte ich stetig zugenommen.
Nach etwa zwei Monaten stabilisierte sich mein Gewicht und ich erreichte ein Gewicht, bei dem ich mich energetisch, fit und schön fühlte. Insgesamt hatte ich in dieser Zeit etwa zehn Kilo abgenommen. Dass ich so schnell so viel Gewicht verlor, beängstigte mein Umfeld sehr. Aufgrund der konstanten Energie, die ich in meinem Körper spürte, war ich jedoch zuversichtlich, dass alles in Ordnung war.
Damals war ich überzeugt, dass mein Körper dabei war, sich zu reinigen, und dass diese Symptome ein Zeichen dafür sein könnten, dass sich etwas verändert. Gleichzeitig war diese Phase auch anstrengend und emotional herausfordernd.
Rückblickend kann ich nicht mit Sicherheit sagen, wodurch diese Symptome genau ausgelöst wurden. Für mich fühlte es sich jedoch wie ein intensiver Anpassungsprozess an.
Mit der Zeit wuchs in mir der Wunsch, mich dauerhaft pflanzlich zu ernähren, auch weil ich mich mit den Themen Nachhaltigkeit und Tierschutz beschäftigte. Gleichzeitig bemerkte ich, dass mein Hautbild nicht mehr so stabil war wie zuvor, was mich verunsicherte.
Zwischen Hoffnung und Zweifel
Nachdem ich bereits über ein Jahr rein pflanzlich gegessen hatte, wollte ich nun auf vegane Rohkost umstellen. Zu dieser Zeit war ich weiterhin fest davon überzeugt, dass ich meinen Körper reinigen musste.
Ich aß teilweise sehr große Mengen Obst, oft mehrere Bananen am Tag, und ließ mich von verschiedenen Ansätzen inspirieren, die ich in Büchern und im Internet fand. Außerdem integrierte ich viele Avocados, Nüsse, Tomaten und auch Lebensmittel, die ich zuvor kaum gegessen hatte, wie zum Beispiel Algen.
Ich hoffte, meinem Körper damit möglichst viele Nährstoffe zu geben, und beobachtete aufmerksam, wie ich mich damit fühlte. Gleichzeitig probierte ich verschiedene Maßnahmen aus, um meine Darmgesundheit zu unterstützen, darunter regelmäßiges Fasten, Selleriesaft-Kuren, Darmkuren und selbst fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut.
Diese Phase war geprägt von großer Hoffnung, aber auch von innerer Zerrissenheit. Einerseits wollte ich unbedingt daran glauben, auf dem richtigen Weg zu sein, andererseits wurde meine Haut zeitweise deutlich unruhiger, was mich sehr verunsicherte.
Ich begann innerhalb dieser Ernährungsweise weiter zu experimentieren und probierte unterschiedliche Varianten aus. Zeitweise reduzierte ich bestimmte Lebensmittel oder passte meine Ernährung an, um zu beobachten, wie sich das auf mein Wohlbefinden auswirkte.
Rückblickend war diese Zeit ein intensiver Lernprozess, geprägt von viel Ausprobieren, Selbstbeobachtung und dem starken Wunsch, meinen eigenen Weg zu finden. Ob ich tatsächlich entgiftete oder ob mein Körper einfach auf die Ernährungsumstellung reagierte, kann ich heute nicht sicher sagen.
Ein neuer Gedanke, der alles veränderte
Im Sommer 2019 besuchten mein Mann und ich meine Schwiegereltern in Kanada. Meine Schwiegermutter war viele Jahre als Ernährungsberaterin tätig, und wir kamen intensiv über meine bisherigen Erfahrungen ins Gespräch.
Nachdem ich ihr von meinen vielen Experimenten erzählt hatte, gab sie mir ein Buch über Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ich begann darin zu lesen und hatte zum ersten Mal das Gefühl, eine völlig neue Perspektive kennenzulernen.
Im Kapitel über Histamin erkannte ich viele Lebensmittel wieder, die ich damals regelmäßig aß. Dieser Moment fühlte sich zugleich erschütternd und erleichternd an, weil ich das Gefühl hatte, einen möglichen persönlichen Zusammenhang zu erkennen.
Histamin als möglicher Auslöser
Ich entschied mich, für einige Wochen auf histaminreiche Lebensmittel zu verzichten, um zu beobachten, wie mein Körper reagieren würde. Meine Motivation war groß, weil ich verstehen wollte, ob dieser Ansatz für mich eine Rolle spielen könnte.
Nach wenigen Tagen hatte ich den Eindruck, dass sich meine Haut deutlich beruhigte. Mit jeder Woche wurde mein Hautbild klarer, bis meine Haut für mich schließlich vollständig rein war.
Für mich fühlte sich das wie ein großer Wendepunkt an. Nach all den Jahren des Suchens empfand ich große Erleichterung und hatte das Gefühl, meinen Körper endlich besser zu verstehen.
Hier zeige ich ein Bild aus dieser Zeit, als sich meine Haut mit der Umstellung auf die histaminarme Ernährung stark verbesserte.

Ein Gefühl von Frieden
Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl von Ruhe und Freude in dieser Zeit. Es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass ich mich wirklich wohl in meiner Haut fühlte.
Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt und mir gezeigt, wie individuell der eigene Weg sein kann. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass jeder Körper anders reagiert und meine Erfahrungen nicht auf andere übertragbar sind.
Von da an ernährte ich mich weiterhin überwiegend pflanzlich und achtete besonders darauf, welche Lebensmittel mir persönlich guttaten. Ich begann, neue Rezepte auszuprobieren und meinen Alltag bewusster zu gestalten.
Dieser gesamte Prozess wurde zur Inspiration für mein Buch, weil ich verstanden habe, wie wichtig es sein kann, den eigenen Körper kennenzulernen und auf die eigenen Signale zu achten.
Mein weiterer Weg mit Histaminintoleranz
Damit war meine Geschichte jedoch noch nicht zu Ende. Da ich mich nicht dauerhaft so stark einschränken wollte, begann ich intensiver zu recherchieren. Ich wollte besser verstehen, welche Faktoren bei mir persönlich mit meiner Histaminintoleranz zusammenhängen könnten. Ein möglicher Ansatz war ein Nährstoffmangel. Ein Bluttest zeigte schließlich, dass bei mir ein deutlicher Magnesiummangel vorlag.
Zusätzlich ließ ich meine Darmflora im Rahmen einer Stuhlanalyse bei einem freien Labor untersuchen. Dabei wurde festgestellt, dass bei mir eine Candida-Besiedlung vorlag — ein möglicher Faktor, der mit meinen Beschwerden in Zusammenhang stehen könnte. Außerdem zeigte die Analyse einen Mangel an gesunden Darmbakterien.
Daraufhin entschied ich mich, mit Unterstützung einer Darmexpertin verschiedene Maßnahmen umzusetzen, darunter eine gezielte Behandlung sowie eine Darmsanierung, um mein Wohlbefinden zu unterstützen.
Im Laufe dieses Prozesses wurde mir auch bewusst, wie stark Stress meine Beschwerden beeinflussen konnte. Deshalb begann ich, Stress in allen Lebensbereichen bewusster wahrzunehmen und aktiv zu reduzieren.
Heute kann ich wieder alles essen und muss mich nicht mehr histaminarm ernähren. Meine Haut ist seitdem für mich stabil geblieben, was für mich persönlich eine große Erleichterung ist.
Ich teile diese Erfahrungen, weil sie ein wichtiger Teil meines Weges sind, und gleichzeitig weiß ich, dass jeder Körper unterschiedlich reagiert.
Herzliche Grüße
Nicole

ich bin sehr beeindruckt von deiner Offenheit und deinem Durchhaltevermögen! Danke für das Teilen deiner Geschichte.
Danke dir liebe Ursula 🙂